Unsere Interrailtour 2008:

 

Nachfolgend gibt es einen Reisebericht zu unserer Tour 2008:

 

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Abb. 1: Die Tour 2008

 

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Abb. 2: Das Wichtigste

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Abb. 3: Das Zweitwichtigste: Das Kursbuch Europa mit allen europäischen Zugverbindungen und Abfahrtszeiten. Gibt an jedem größeren Bahnhof für 12,- €

 

10.08.08 – 11.08.08 Athen

Am 10.08.2008 bestiegen wir um 7:35 Uhr unseren Aegean Air Flug (operated by Lufthansa) mit der Nummer LH3388. 2,5 Stunden später waren wir dann auch schon im sonnigen Athen angekommen. Erste Orientierungsprobleme waren schnell überwunden und wir standen am Bahnsteig Richtung Athen Innenstadt. Die Fahrt zog sich ca. 35 Minuten, bis wir am Bahnhof Syntagma in die Linie 2 umsteigen mussten. Dann waren es nur noch 5 Stationen bis zu unserem Hotel (Neos Olympos), das nur noch wenige Meter vom Bahnhof entfernt war.

Schnell eingecheckt und ab in unser Zimmer, das sich im 2 Stock befand. Es war klein, nicht ganz sauber und renovierungsbedürftig – aber mit 37 Euro für 2 Personen pro Nacht ein echtes Schnäppchen. Nach kurzem Ausruhen haben wir uns dann gleich aufgemacht die Stadt zu erkunden, die typische Touristenrunde halt: Akropolis, Plaka, Hafen von Pyräus, Syntagmaplatz mit Wachablösung und der Omonia Platz, der uns als einzige Sehenswürdigkeit echt enttäuscht hat - denn wir fanden dort nichts sehenswertes.

Mit schmerzenden Füßen ging's dann wieder zurück zum Hotel – kurz erholen. Dann im einsetzenden Regen auf die Suche nach einem echt authentischen, griechischen Abendessen gemacht und kurz vor dem Aufgaben fündig geworden. Ein mit Griechen vollgestopftes Lokal hatte uns überzeugt. Souflaki, Gyros und Pita waren hervorragend. Die Empfehlung des Hauses, gegrillte Lammköpfe, lehnten wir dankend ab.

 

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Abb. 4: Boardingpass Hinflug

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Abb. 5: Eintrittskarte Akropolis

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Abb. 6: Wir vor dem Parthenon

 

11.08.08 – 13.08.08 Kiparissia

Am nächsten Morgen um 9:03 Uhr ging es ab Athen Larissa mit dem Zug in Richtung Korinth, welches wir auch wenig später erreichten. Der neue Bahnhof von Korinth liegt blöderweise einige Kilometer außerhalb und so mussten wir in einen der berüchtigten griechischen Überlandbusse steigen, welcher uns mit dem Kommentar „Da vorne, andere Bus.“ im Stadtzentrum aussteigen ließ. Den anderen Bus nahmen wir dann auch auf Gut Glück, und er brachte uns tatsächlich fast bis zum Kanal von Kotinth. Die letzten 3 Minuten Fußmarsch waren kein Thema mehr. Nach einigem Staunen ging's dann auf dem selben Weg zurück zum Bahnhof , doch zuerst noch schnell zum Lidl am Bahnhof gejoggt um Essen und ein paar kühle Bierchen zu holen. Von Korinth nach Kiato sollte es gehen, denn ab Kiato fahren die Züge in Richtung Patras und Kalamata.

Wenige Minuten Umsteigezeit in ein Vorkriegsmodell von einem Zug, mit Graffiti übersät und diesmal ohne Klimaanlage, welcher uns über Patras durch das Hinterland am Peloponnes bis nach Kiparissia bringen sollte, zumindest fast.

Seit dieser Fahrt wissen wir, dass griechische Züge an jeder Kurve, jedem Bahnübergang, spätestens jedoch alle 500m laut hupen. Die neben dem Zug herlaufenden, winkenden Kinder versetzten uns irgendwie um einige Jahrzehnte zurück, als Züge in ländlichen Regionen wohl auch in Deutschland noch so begrüßt wurden. Ein letztes Umsteigen in Kalo Nero und wenige Minuten später erreichten wir endlich Kiparissia, das Ziel unserer heutigen Etappe. Raus aus dem Zug, rein in der Supermarkt und mit kühlen Getränken und Nahrung eingedeckt, danach querfeldein zum Campingplatz. Die Leute, die Häuser, einfach alles hier war so, als wäre die Zeit vor vielen Jahren stehen geblieben. Auf dem Weg dahin einen einsamen Sonnenschirm aufgelesen, der uns noch bis nach Ventimiglia begleiten sollte.

Am nächsten Tag dann endlich baden – ganz allein am Strand – lecker essen, und die Gegend erkunden. Wilde Feigen vom Baum genascht und nochmal für den Abend eingekauft.

 

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Abb. 7: v.L.n.R: Athen 24h, Athen Flughafen - Innenstadt, 3 Bustickets

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Abb. 8: Der Kanal von Korinth

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Abb. 9: Zwei Nächte, 2 Personen für 30 Euro

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Abb. 10: Allein am Strand

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Abb. 11: Sonnenuntergang in Kiparissia

 

13.08.08 – 14.08.08 Die Nacht auf See

Pünktlich um 9:50 ging es nach Patras, wo schon unsere Fähre auf uns wartete. Für einmalig günstige 74 € durften wir mit dem Interrailpass die Passage an Deck genießen. Wir legten am 14:30 ab und stoppten ein letzes Mal in Igumenitsa/Griechenland gegen 21:00, bis wir die Adria aufwärts fuhren, Kurs Ancona. Unsere Fähre der Superfast Ferries hatte sogar einen Pool, den wir natürlich (abwechselnd) in Anspruch nahmen. Leider kann man sein Gepäck bei Deckpassage nicht wegsperren, sodass immer einer drauf aufpassen musste.

Eine schlecht durchschlafene Nacht, auf, unter und neben der Bank und dem Tisch später erreichten wir endlich Ancona, das uns mit strahlendem Sonnenschein erwartete. Ein kurzer Fußmarsch zum Bahnhof mit Zwischenstopp zum Frühstücken am Supermarkt war kein Problem für uns. Der Zug nach Rimini war proppenvoll und wir mussten am Gang auf Klappsitzen reisen – was für die eine Stunde Fahrt kein Problem war.

 

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Abb. 12: Fährtickets Patras - Ancona

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Abb. 13: Die Fähre

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Abb. 14: Ja, wir hatten auch einen Pool an Board ;-)

 

14.08.08 – 17.08.08 Rimini

In Rimini angekommen, Ticket gekauft, ab zum Campingplatz. Alles kein Thema, denn hier waren wir ja nicht zum ersten Mal. Dort angekommen einen Platz unter einem nicht allzu schön anzusehenden Wellblechdach als Schlafplatz auserkoren, was sich später noch als beste Entscheidung der Tages herausstellen sollte. Es regnete, und wir waren so gut wie die Einzigen, die nicht nass wurden. In den Regenpausen waren wir noch einkaufen in unserem Stammsupermarkt. Auch baden waren wir natürlich, denn es regnete ja nicht alle 3 Tage. Gratis Internet im Ruf-Jugendhotel abgestaubt und uns in fremden Hotels 1-2 Rollen Klopapier "ausgeliehen", weil die Geschäfte schon geschlossen hatten. Die Abende verbrachten wir in unserer heißgeliebten, besten 24h-Pizzeria. Pizzas so groß, dass man sie (fast) nicht essen kann, dazu lecker Wein.

 

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Abb. 15: Rechnung Camping Maximum Rimini

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Abb. 16: Regen in Rimini - wir blieben trocken

 

17.08.08 – 19.08.08 ventimiglia

Am 19.08.08 sollte es dann früh morgens weitergehen nach Ventimiglia, der letzten Stadt vor der französisch/italienischen Grenze. Über Voghera, Parma und Genua erreichten wir schließlich um 21:30 Ventimiglia. Eigentlich wollten wir ja einen früheren Zug nehmen, aber der war überfüllt.

Die Essensbeschaffung am Umsteigebahnhof Voghera ging nach hinten los, denn es war Sonntag, und auch in Italien sind da (abgesehen von den Touristenorten) die Geschäfte zu.

In Ventimiglia erreichten wir nach einigem Laufen den Campingplatz, der völlig unerwartet sehr schön und ruhig war für einen innerstädtischen Campingplatz. Noch schnell ein Bierchen gegönnt und dann ab in den Schlafsack.

Am nächsten Morgen wollten wir erst mal Geld holen, denn unser Anfangsbudget aus Deutschland war verbraucht. Mit der Fehlermeldung „Linie nicht verfügbar“ schmetterte der Geldautomat jedoch unsere ersten Versuche ab. Auch ein Nachfragen in der Bank brachte uns nur ein „Das kann Minuten, Stunden aber auch Tage dauern.“ ein. Blöd, wenn man im Ausland steht, keinen Cent Geld mehr hat – denn das letzte hatten wir für einen Döner ausgegeben. Also erst mal an den Strand, baden. Nach erfolgreichem Plantschen wieder zurück zum Campingplatz, EC-Karte holen und nochmal zur Bank. Zwischendrin noch Wäsche waschen. Der Geldautomat wies uns jedoch wieder ab. Wie sollten wir nur die letzte Nacht bezahlen, die wir schon auf dem Campingplatz geschlafen hatten, wir mussten doch morgen früh weiter nach Marseille. Nach dem Ausprobieren von beiden EC-Karten und zig verschiedenen Beträgen, kamen wir zufällig drauf, dass der von uns eingegebene Betrag zu hoch ist. „Die Linie ist nicht verfügbar“ - sagt doch alles. Also überglücklich zurück zum Campingplatz, gekocht, gegessen, getrunken, gepennt.

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Abb. 17: Sitzplatzreservierung nach Ventimiglia

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Abb. 18: Die Altstadt von Ventimiglia

 

19.08.08 – 20.08.08 marseille

10:19 Uhr – Abfahrt nach Marseille mit 2-minütigem Zwischenstopp in Monaco. Vom Bahnhof Marseille mit dem Flughafenbus in Richtung Flughafen, denn da sollte unser Hotel sein. So war es dann auch, nach der Überquerung von 2 Schnellstraßen standen wir davor. Formula 1 Hotel Marseille Aeroport – Nicht luxuriös, aber zweckmäßig. Ein Bett mit 4 Wänden und nem Dach. Duschen und Klos auf dem Gang, aber das wussten wir vorher schon. Dafür schonte es unsere Urlaubskasse mit 36 € pro Nacht für uns beide zusammen. Vorab hatten wir uns schon informiert, dass dort ganz in der Nähe Europas größter Supermarkt ist. Nach anfänglichem rumgeirre haben wir dann sogar den richtigen Bus gefunden, der uns zum Carrefour Supermarkt brachte. Drin großes staunen, denn man konnte vom einen Ende das andere nicht sehen. 25m lange Regale – 2 Stück davon nur für weißen Joghurt, 3 weitere für Joghurt mit Früchten, 25m Thunfischdosen, usw. Sowas muss man gesehen haben, echt amerikanische Verhältnisse. Danach noch schnell einen Burger vom Q-Burger und wieder mit dem Bus zurück zum Hotel. Die frisch erworbene Dose Couscous Royal dann mit dem Campingkocher im Waschbecken aufgewärmt – ein wahrer Genuss.

 

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Abb. 18: Rechnung aus dem Hotel in Marseille / Vitrolles

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Abb. 19: Ja, wir waren in Europas größtem Supermarkt - hier der Beweis

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Abb. 20: Busticket zum Supermarkt

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Abb. 21: Der idyllische Bahnhof in Vitrolles (in der Nähe unseres Hotels)

 

20.08.08 – 22.08.08 Lissabon

Am nächsten Morgen – um 6.30 Uhr – ging dann unser Flug nach Porto/Portugal. Dort angekommen bei nur 11 Grad. Also nur schnell Frühstück gekauft und ab in den Zug nach Lissabon. In Lissabon wurden wir dann am ersten Hostel abgewiesen, denn es sei voll hieß es. Also nach dem Tipp vom Hostel-Personal in die Innenstadt gefahren und dort die Augen offen gehalten, wie geheißen. Ein kleines Symbol mit einem Bett neben einem Hauseingang erweckte unsere Aufmerksamkeit. Kann das denn ein Hostel sein – die alte Frau, die neben der Tür saß winkt uns hinein, nickte und gestikulierte „Im dritten Stock“. Der Polizist im 2 Stock ließ unser mulmiges Gefühl nicht abreißen. Nach dem klingeln öffnete uns eine kleine Thailänderin die Tür – der Einrichtung nach befürchteten wir im Bordell gelandet zu sein - doch sie begrüßte uns freundlich und sie hatte sogar noch ein Zimmer für eine Nacht. Jedoch mussten wir über den Balkon einsteigen, weil es sich um ein Familienzimmer handelte, bei dem die andere Hälfte schon belegt war. Also gingen wir über die schmale Brüstung mit dem wackligen Geländer mit 25kg Rucksack auf dem Rücken.

Einmal abgeladen besichtigten wir die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten. Am nächsten Tag wollten wir noch für den selben Abend zwei Tickets nach Hendaye/Frankreich erwerben. Nach stundenlangen Anstehen wurden wir jedoch ernüchternd darauf hingewiesen, dass der Zug bereits voll sei, also nahmen wir ein Ticket für den nächsten Abend. Schnell ins Hostel, indem wir ja schon ausgecheckt hatten – wieder einchecken, zum Glück war noch was frei. Ach ja, lecker essen waren wir auch noch, in einer richtig urigen Kneipe auf dem Berg, wo uns frisch gegrillter Fisch und Fleisch gereicht wurde. Eine Fahrt mit der Straßenbahnlinie 28 konnten wir natürlich auch nicht auslassen.

 

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Abb. 22: Boardingpass für den Flug nach Porto

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Abb. 23: Unser Quartier im Lissabon

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Abb. 24: Einkauf in Lissabon

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Abb. 25: Einsame Gasse in der Lissaboner Altstadt

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Abb. 26: Die berühmte Linie 28

 

22.08.08 – 23.08.08 Die Nacht im Zug

Am 22.08.08 um 16:06 ging's dann weiter in Richtung Frankreich, mitten durchs spanische Hinterland. Im Abteil hatten wir zwei nette Franzosen und zwei alternative Hippie-Spanierinnen. Zum Glück hatten wir uns mit ausreichen Brotzeit eingedeckt, denn 18 Stunden sind eine wirklich lange Fahrt. Die Spanierinnen verließen uns irgendwann mitten in der Nacht, doch als wir uns gerade breit machen wollten stopfte uns die Schaffnerin eine ganz, ganz komische Spanierin ins Abteil. Völlig verpennt und geschlaucht kamen wir dann früh morgens in Hendaye an. Dort genossen wir den besten Kaffee dieser Tour zum Frühstück und stiegen dann in den Regionalexpress nach Bordeaux – erster Klasse, denn es gab ausschließlich Waggons erster Klasse.

 

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Abb. 27: Ticket für den Nachtzug

 

23.08.08 – 26.08.08 arcachon

In Bordeaux nochmal kurz mit Nahrungsmitteln eingedeckt. Dann ging es mit dem RER Aquitaine in Richtung Arcachon. Eine Stunden später waren wir am Bahnhof, dann noch 45min mit dem Bus bis zum Campingplatz – Camping Panorama, der einzige auf der Düne, nicht dahinter. Ach ja, die Düne – Europas größte – mit über 100m ist echt unglaublich. So ein riesiger Sandhaufen – irre. Gleitschirmflieger flogen den ganzen Tag über unser Zelt. Einen Nachmittag verbrachten wir dann in Arcachon, wo das Internet 1,50 Euro / 15 Minuten kostete. Dann mussten die Daheimgebliebenen noch einen Tag mehr auf Nachricht von uns warten. Wir genossen sonnige Stunden am Atlantik, am Pool, auf der Wasserrutsche und bestiegen sogar die Düne.

 

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Abb. 28: Busfahrkarte zum Campingplatz

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Abb. 29: Plan vom Campingplatz in Arcachon

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Abb. 30: Ausblick vom Campingplatz

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Abb. 31: Auf dem 106m hohen Sandhaufen

 

26.08.08 – 27.08.08 paris

Am 26 sollte es dann mit dem TGV mit exakt 300km/h (selbst mit dem GPS gemessen) ohne Zwischenhalt die 900km nach Paris gehen. Zuvor noch unsere Tickets für die nächsten Tage und die Heimfahrt gekauft – was uns noch zum Verhängnis werden sollte. In Paris angekommen ab ins Hostel (Metrostation Bonne Nouvelle).

 Schlafsäle, mit 2 anderen Typen, aber egal, 17€ p.P. für eine Bleibe in Paris ist einfach unschlagbar günstig, da muss man Abstriche machen. Also nix wie raus zu den Sehenswürdigkeiten: Eiffelturm, Arc de Triomphe, usw. Am nächsten morgen ging ja schon wieder unser Thalis nach Amsterdam. Über Antwerpen, Brüssel und Den Haag kamen wir dann schließlich auch in Amsterdam an.

 

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Abb. 32: Ab nach Paris - mit 300km/h

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Abb. 33: Paris Metrotickets (links: Einzelfahrkarten, rechts: Carte mobilis)

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Abb. 34: Unterm Eiffelturm

27.08.08 – 28.08.08 Amsterdam

Schnell die schweren Rucksäcke loswerden und ab in die Stadt. Dazu erst mal die richtige Trambahn finden und die letzten Meter zum Campingplatz laufen. Dann anmelden und das Zelt aufbauen. Geschafft, also los in die Stadt. Alles im Schnelldurchlauf gesehen: Fußgängerzone, Coffeshops, Rotlichtviertel, Madamme Toussauds, die Grachten, Leidsenplein. Nebenher noch ein paar Grolsch Bier getrunken. Unser Abendessen in einem kleinen thailändischen Restaurant stellte sich als echter Geheimtipp heraus. Völlig vollgestopft gings zurück auf den Campingplatz, wo noch die letzten Bier dran glauben mussten. Unter ständigem Gekichere, Gelache und Gesinge unserer Nachbarn dann doch endlich eingeschlafen – Oropax sei dank. Am Morgen danach noch schnell mit Cheesebuergern, Doppel-Cheeseburgern, Hamburgern, Mac Krokett, Bitterballen und Pommes vom Mäckie für die Fahrt eingedeckt, wieder auf dem Weg zurück nach Paris.

 

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Abb. 35: Reservierung nach Amsterdam

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Abb. 35: In Amsterdam

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Abb. 36: Eine Gracht

 

28.08.08 – 29.08.08 schon wieder paris

Noch 1,5 Tage zum shoppen und sightseeing genutzt: Louvre, Sacre Coeur, Centre Pompidoux, etc. Gepennt haben wir wieder in unserem Hostel von vorletzter Nacht, diesmal ganz alleine im Schlafsaal. Zu essen gab es Sandwiches von Monoprix im schönen Park nahe Sacre Coueur. Den Eifelturm bei Nacht blitzen sehen und die letzten Souvenirs gekauft. Am 29.08.08 ging es dann mit dem TGV wieder in Richtung München. Doch das große Finale kommt noch: Die in Bordeaux erworbene Fahrkarte Paris - München war falsch ausgestellt und müsse eigentlich viel mehr kosten meinte die Schaffnerin. Sie muss uns jetzt noch mal 55 € p.P. berechnen, denn schwarzfahren lassen könne sie uns auch nicht, obwohl es aber nicht unser Fehler ist.

Blöd nur, dass wir unser letztes Geld bis auf 30 € in Pariser Andenkenläden gelassen haben. Also hieß es nachdenken...was machen wir da nur. Wir kamen auf folgende Lösung: Wir müssen erst mal eine Fahrkarte bis Stuttgart kaufen (die konnten wir uns gerade noch leisten, danach hatten wir noch weniger als 1 € in der Tasche). Dann sollten wir aussteigen oder schnell zum Geldautomaten rennen (bei weniger als 10min Aufenthalt)! Nach eifriger Diskussion entschieden wir uns für dafür, was dann auch trotz verspäteter Ankunft in Stuttgart reibungslos klappte – es war sogar noch Zeit um 2 Becks am Bahnhofskiosk zu kaufen. Die Alternative wäre eine Regionalbahn von Stuttgart nach München gewesen. Aber wir wollten unbedingt mit dem TGV in München einrollen...

So kamen wir dann doch noch am selben Tag mit dem TGV aus Paris Est in München am Hauptbahnhof an - nach 20 Tagen und mehreren tausend Kilometern.

 

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Abb. 37: Ticket für die Heimfahrt

 

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