Südostasien 2009:

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Abb. 1: Die Reiseroute

 

16.08. – 17.08.2009 Hinflug und Bangkok

Nach einer letzten deftigen, bayrischen Mahlzeit stiegen wir gegen Mittag in den Flieger nach Düsseldorf. Eine unspektakuläre Flugstunde später erreichten wir den Ruhrpott und dann hieß es nochmals warten. 4 Stunden Wartezeit verleiteten uns dazu einige Runden mit dem Sky-Train zu fahren, der - wie wir erst beim Aussteigen bemerkten - nur mit gültigem Fahrschein hätte betreten werden dürfen. Gegen 17 Uhr schloss sich die Tür unseres Airbus und sollte sich die nächsten 10 Stunden nicht mehr öffnen. Nach mittelmäßiger Bordverpflegung und Entertainment kamen wir dann schließlich früh morgens in Bangkok an. Also raus aus dem voll-klimatisierten Flughafengebäude, rein in die Hektik Bangkoks. Mit dem Airportbus ging es dann in Richtung Hotel Amari Atrium. Schnell einchecken, Rucksäcke loswerden, eine Stunde auspennen und dann ab in die City. An einem versteckten Straßenimbiss noch schnell für 70 Baht zwei Portionen Reis mit Was-auch-immer und 2 Cola vertilgt, bevor es mit dem Speedboat durch die engen Klongs von Bangkok ging. An einem Blechwagen-Verkaufsstand kauften wir für 50 Baht gefühlte 2 Kilo Rambutan-Früchte, die wir auf dem Weg ins MBK Einkaufszentrum versuchten zu verputzen. Nach einigem Bummeln erreichten wir wieder unser Hotelzimmer und ließen es uns im Swimmingpool bei vorgewärmten Handtüchern und Blick über Bangkok so richtig gut gehen. Eine Nudelsuppe am Straßenrand und kurzer Besuch des Lumpini Night-Markets rundeten unseren ersten Abend ab.


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Abb. 2: Speedboat in Bangkok


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Abb. 3: MBK - Bangkoks berühmtestes Einkaufszentrum

 

18.08. – 20.08.2009 River Kwai Rundreise

4:45 Uhr – Der Wecker klingelt. Jetzt hieß es fertigmachen für unsere 3 tägige Rundreise in den Dschungel Thailands. Aber erst mal das für 4-Sterne wirklich reichhaltige Frühstücksbüffet plündern. Kaffee!!!!!!!!!!!! Ein klappriger Minibus brachte uns anschließend quer durch die Stadt, mitten über einen belebten Markt zu einem Reisebus, der uns 3 Stunden nordwestlich von Bangkok das erste Mal absetzte. Dort besichtigten wir die berühmte Brücke am River Kwai, einige Museen und andere geschichtsträchtige Einrichtungen. Am frühen Nachmittag wechselten wir unser Verkehrsmittel - vom Bus zum Longtail-Boot. Mit knapp 80 Sachen (zumindest laut Aussage des Kapitäns) bretterten wir flussaufwärts zu den River Kwai Jungle Rafts, welche für die nächsten 2 Nächte unser Zuhause sein sollten. Strom und elektrisches Licht gab es hier nicht, aber das wussten wir ja vorher. Kaltes Bier gab‘s aber zum Glück schon. Ein Ausflug zum Hellfire-Pass mit Urwald-Wanderung, sowie Schwimmen im Kwai füllten den Nachmittag. Ferner folgten ein Besuch im Mon-Dorf, eine Tropfsteinhöhlenbesichtigung, Baden im “Natur-Whirpool“, eine fürchterliche Tanzvorführung, eine Fahrt mit dem Death-Railway und noch vieles mehr… Am späten Nachmittag des 20.August kamen wir wieder am Hauptbahnhof in Bangkok an, wo wir sogleich unser Zugticket gekauft haben.


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Abb. 4: Die Brücke am River Kwai


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Abb. 5: River Kwai Jungle Rafts - Unser Hotel


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Abb. 6: Der Death Railway

 

20.08. – 21.08.2009 Back in Bangkok

Mit dem TukTuk (Motoradtaxi) ging es nach 10 minütigem Verhandeln für 2 Euro in Richtung Rama IIX Brücke. Dort befand sich unser Quartier für die nächste Nacht – das River View Guest House. Um dort hinzugelangen, passierten wir einen Thaibox-Ring, mehrere offene thailändische Hinterhof-Wohnzimmer, gefräßige Hunde und dunkle, enge Gassen. Das Guest House lag direkt am Ufer des Chao-Phraya, Bangkoks mächtigem Fluss. Das Zimmer war einfach, zweckmäßig und günstig. Da wir in nächster Nachbarschaft zur Kao San Road waren, statteten wir dieser natürlich einen abendlich Besuch ab. Von gefälschten Ausweisen über PingPongShows, bis hin zu leckerem und preiswertem Essen gibt es hier eigentlich alles.


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Abb. 7: Unser Quartier

 

21.08 – 23.08.2009 Kuala Lumpur

Am Morgen des 21.08 ging es dann für 16 Euro p.P mit Air Asia nach Malaysia. Nach einem original malayischen Boardessen – Nasi Lemak (Reis,Erdnüsse,Sardellen,gekochtes Ei und scharfe Soße) – landeten wir in Kuala Lumpur. Außerdem gab es lecker Wasser aus Joghurtbechern. :-) Einen Höllenritt im Airportbus später erreichten wir den neuen Hauptbahnhof von Kuala Lumpur. Mit der Monorail ging es zu unserem Hostel in Chow Kit. Ein erster Blick auf die Petronas Towers, ein verpatzter Ausflug zu einem 10km entfernten Aussichtspunkt bei tropischem Sturm sowie köstlicher Curry-Magen-Suppe (nicht für den Magen, sondern aus Magen - würg) waren alles was wir am ersten Abend noch erlebten. Am nächsten Morgen ging es nach äußerst magerem Frühstück (Erdnussbutter mit Schokoflocken-Toast) auf die Sky-Bridge der Petronas Towers. Unbedingt früh morgens anstellen, sonst gibt es keine Tickets mehr! Den schönen Ausblick über die City gibt’s sogar völlig umsonst. Anschließend schlenderten wir über einige Märkte und Bazars, wo uns ein langbärtiger Mathe-Zauber-Guru mit Rechenrätseln beeindrucken wollte. Nein, wir wurden nicht ausgeraubt während der Show, aber gelernt haben wir auch nichts. Ein Schuhgeschäft später fanden wir uns mitten im Inderviertel, wo wir mit Händen und Füßen unser Mittagessen bestellten. Echt schaaaaaaaarf, aber lecker! Am Nachmittag ging es mit dem öffentlichen Bus zu den hinduistischen Batuhöhlen. Highlight des 300stufigen Abenteuers waren die diebischen Affen, die alles ansatzweise essbare aus den Händen der Touristen entwendeten und die 40m hohe goldene Statue. Am Abend stand noch ein Besuch des Fernsehturmes auf dem Programm. Nach reichlichem Überlegen, denn die Eintrittspreise hatten sich vom letzten Jahr verdoppelt, bestiegen wir doch den Aufzug und sollten es nicht bereuen. Der Ausblick und der Sonnenuntergang über der Stadt waren gigantisch. Den 23 verbrachten wir mit shoppen, Salak Medan-Früchten (Gott, sind die LECKER), Vanilleeiscreme-Limonade (WOW) und wieder mal Nasi Lemak. Am Abend ging es dann mit dem Flieger in Richtung Phuket.


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Abb. 8: Die Petronas Towers


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Abb. 9: Batu Höhlen


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Abb. 10: Freches Äffchen


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Abb. 11: Kuala Lumpur von oben


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Abb. 12: Salak Medan - Die besten Früchte der Welt

 

23.08. – 24.08.2009 Phuket

Spät abends ging es für unverschämte 400 Baht vom Flughafen Phuket nach Phuket Town. Nach einer kurzen Nacht in einer nicht erwähnenswerten Pension brachen wir früh morgens auf nach Surat Thani. Ein thailändischer Überlandbus mit einer 5.1 Dolby-Digital-Sourround-Monster-Bass- Karaokeanlage, welche auf Lautstärke „unendlich“ aufgedreht war brachte uns für ebenfalls 400 Baht sechs Stunden quer durch Südthailand bis an die Ostküste. Als Bordverpflegung gab es ein Gebäckstück, das süßlich, nach Fisch und sauer zugleich schmeckte (Pfui, Igitt). Durch unseren Busfahrer, der nebenbei auch noch als Kurierfahrer tätig war, verpassten wir die Nachmittagsfähre nach Koh Phangan um 10 Minuten. Also hieß es warten auf die Abendfähre.


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Abb. 13: Flugzeugessen nach Phuket (Air Asia)


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Abb. 14: Der Karaoke-Bus


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Abb. 15: Zeitvertreib am Hafen von Surat Thani

 

24.08 – 29.09.2009 Koh Phangan

Nach einer schier unendlich dauernden Fahrt bei heftigem Seegang legten wir endlich auf Koh Phangan an. Schätzungsweise eine Million Thais schrien mit bunten Schildern bewaffnet auf die Neuankömmlinge ein, denn jeder wollte, dass sie bei ihm übernachten. Da wir allerdings genau wussten, wo wir hin wollten, konnten wir das Spektakel von etwas Abseits beobachten. Auf der Ladefläche eines PickUp ging es mit gefühlten 150km/h auf und ab quer über die Insel nach Had Salad Beach. Dort verbrachten wir die nächsten drei Nächte im Had Salad Villa, was eigentlich nur ein nett eingerichteter Bungalow war. Unbedingt das Seafood-Baguette probieren! Für 150 Baht pro Tag mieteten wir uns einen 125er Roller – ohne Ausweis, Führerschein und natürlich Helm. Wir erkundeten damit die Insel, vom überlaufenen Hauptort Hat Rin über halb ausgetrocknete Wasserfälle bis hin zu abgelegenen Stränden wie Had Sadet. Für Nacht Nummer 3 und 4 wechselten wir an den Strand von Had Mae Had. Einen 3 stündigen Marsch bei 35 Grad, der uns über 400 Höhenmeter vorbei an Felsen und Schluchten führte konnten wir uns auch nicht entgehen lassen. Die Plastikflaschen-Wegweiser führten uns direkt zum Bottle Beach, dem wohl schönsten der Insel. Nach baden und Lemon-Juice, sowie der Begegnung mit einem ausgewachsenen Tucan brachte uns ein Taxiboat zurück zu unserem Roller. Am 29.08.2009 sollte es dann mit der Fähre weiter nach Koh Tao gehen.


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Abb. 16: Wir beim rollern... :-)


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Abb. 17: Unser Wassertaxi

 

29.08 – 02.09.2009 Koh Tao

Auf Koh Tao angekommen machten wir uns auf die Suche nach Mr.J, der im Reiseführer als Insel-Original angekündigt war. Bei ihm sollte es je nach Aufenthaltsdauer Schokolade oder Bier umsonst geben. Aber Mr.J enttäuschte uns. Wir blieben trotzdem am Mae Haad Beach, um von dort aus unsere Erkundungstouren zu starten. Unser Zimmer mit einer Raumhöhe von 1,70m hinterließ bleibende Spuren an Kopf und Stirn. Auf Koh Tao besichtigten wir die wohl steilste „Straße“ der Welt, den fettesten Hund des Universums und die diversen Strände der Insel. Ein Motorroller musste dazu natürlich auch wieder her. Dieser überlebte die 2 tägige Ausleihe jedoch nicht ohne Schäden, denn wir hatten einen platten Reifen. Die Reparatur kostete inkl. Arbeitszeit, MwSt und Material sensationelle 3 Euro! Einen tropischen Sturm, Haischnorcheln in Ao Leuk und einigen Pancakes später ging es mit der Fähre nach Chumphon.


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Abb. 18: Leider nicht unser Pool :-(


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Abb. 19: Kunst


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Abb. 20: Koh Tao Bible von Mr.J


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Abb. 21: Warten auf die Fähre nach Chumphon

 

02.09. – 03.09.2009 Die Nacht im Zug

Ein Bus brachte uns vom Pier an den Bahnhof von Chumphon, von wo aus unser Nachtzug nach Bangkok abfahren sollte. Nach einem leckeren Abendessen deckten wir uns im 7/11 noch mit Leckereien für die Nacht ein. Weitere Snacks erwarben wir bei den OpenAir-Bahnhofs-Köchinnen. Auf der 10 stündigen Fahrt in der 2ten Klasse (ca. 1100 Baht) kamen unsere Eingeweide an Ihre Grenzen – und darüber hinaus. Um 6 Uhr morgens erreichten wir endlich Bangkok Hauptbahnhof.


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Abb. 22: Thailändischer Nachtzug

 

03.09. – 05.09.2009 Bangkok Teil 3 und Rückflug

Vom Hauptbahnhof aus ging es zu Fuß nach China Town, wo unser Guest House für die letzten beiden Nächte war. Nach einer Stunde schlaf in einem richtigen Bett zogen wir erneut zum Sightseeing los. Auf dem Plan standen Königstempel (Wat Phra Kaeo), Wat Pho mit dem liegenden Buddha, Wat Arun, Powershopping im MBK, Soi Wanit 1 (Hello-Kitti-Gasse) sowie der Lumpini Night Market. Eine Fußmassage durfte nach diesem Programm natürlich nicht fehlen. Den letzten Abend rundeten wir mit einem AllYouCanEat-Schlemmer-Buffet im Bayoke-Sky-Tower (Thailands höchsten Hochhaus) im 72 Stockwerk ab. Die Aussicht von der sich drehenden Besucherplattform auf dem Dach durfte abschließend natürlich auch nicht fehlen. Am nächsten Morgen hieß es dann leider wieder „Ab nach Hause!“ – aber wir kommen wieder…


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Abb. 23: Ausblick vom Frühstückstisch


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Abb. 24: Unser Zimmer in Chinatown


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Abb. 25: Liegender Buddha im Wat Pho


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Abb. 26: Königstempel in Bangkok


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Abb. 27: Lebendiger Buddha ;-)


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Abb. 28: Beim Abschiedsessen...


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Abb. 29: Air Berlin Boardverpflegung


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